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eSport bei Fußballklubs: FIFA ist die Einstiegsdroge

eSport bei Fußballklubs: FIFA ist die Einstiegsdroge

Daniel Luther ist einer der gefragtesten eSport-Experten Europas und unterstützt unter anderem Fußballklubs beim Aufbau von eSport-Strategien. Im Interview spricht er über die Entwicklung des eSports im Fußball.

Oktober 2017

Thomas Maurer/FUSSBALL BUSINESS: Du unterstu?tzt u.a. Fußballklubs beim Aufbau von eSport-Sektionen. Wie kann man sich das vorstellen, mit welchen Fragestellungen kommen Klubs etwa auf dich zu?
Daniel Luther: Das eSport-Interesse ist seit mehr als einem Jahr enorm, aktuell lebt der eSport in Katzenjahren. Ein Jahr im eSport, sind sieben Jahre in der „normalen“ Welt. Das bezieht sich nicht nur auf Fußballklubs, sondern zieht sich durch alle Wirtschatszweige. Im Grundsatz liegt dabei immer der Wunsch vor, dass die jeweilige Marke einen Zugriff auf die junge Zielgruppe erreichen will. Die Motive sind unterschiedlich: Markenbindung, Markensympathie, Kaufmpulse, Markenbekanntheit, Attraktvita?t als Arbeitgeber, HR-/Recruitng, Digitalisierung. Zu Grunde liegen vielfa?ltge Fragestellungen, die logischerweise mit dem Wissensstand der Fu?hrungspersonen korrelieren. Anfangs herrscht ha?ufig nur ein rudimenta?res Versta?ndnis des eSports vor. Ich gehe sehr individuell auf die Partner ein, im Fokus steht dabei immer, welche Ziele erreicht werden sollen. Mit jedem schwarzen Fleck den ich von der Landkarte streiche, ero?ffnen sich neue Frage und Ideen. So entwickeln wir im Doppelpass die Ideen. Zentral ist, dass der eSport kein eingelaufener Pfad ist. U?berspitzt: Nein, wir wollen keine Flyer, Plakate erreichen uns nicht, wir messen unseren Erfolg nicht am Tag danach. Das Erlebnis steht im Vordergrund, welchen Mehrwert biete ich den Fans? Ich will aus Kunden Fans machen.

Zum vollständigen Interview

Zukunftsstrategien im digitalen Dschungel

Zukunftsstrategien im digitalen Dschungel

Heute durch Digital Scouting Top-Spieler finden. Morgen in Fantasy Sports investieren, um Fans zu binden. Übermorgen mit Influencern die eigene Markenbotschaft transportieren & monetarisieren. Wo sollen Sportmanager, Sponsoren und Medien ansetzen? Entscheider und Experten von Adidas, BVB, Bayer 04 Leverkusen, DFB, Garmin, ESL u.v.m. liefern Beispiele und zeigen ihre Learnings bei DIGITAL SPORTS & ENTERTAINMENT am 16. /17. Oktober in Berlin.

August 2017

eSport: Wie wird der Hype zum Business-Case?
Im Jahr 2017 sind bereits u?ber 55 Fußballvereine in den eSport eingestiegen. Insgesamt stellen u?ber 90 Teams eine virtuelle Mannschaft im eSport-Betrieb. DIGITAL SPORTS & ENTERTAINMENT widmet dieser Entwicklung drei Foren. Wer ist der eSport-Fan und wie ko?nnen Unternehmen davon profitieren? Der FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg sind bereits „Pioniere“ der deutschen Fußballvereine im eSport-Business. Felix Welling, Leiter Unternehmensentwicklung von VfL Wolfsburg und Moritz Beckers-Schwarz, Vorsitzender Geschäftsführer beim FC Schalke 04 Arena Management ziehen eine Zwischenbilanz.

Bewegtbild boomt: Porno vs. Comedy!
Was ko?nnen Vereine und Unternehmen vom Erotikmarkt lernen? Das Erotik-Portal Reality Lovers produziert Virtual-Reality-Content, vermarktet mit Affiliate-Technologie und lehrt Marketers die Potenziale von Live-Kana?len mit 360°-Videos. Sebastian Meichsner alias C-Bas ist ebenfalls durch Bewegtbildformate erfolgreich zum Millionen-Star geworden. Alleine auf YouTube hat er 1,5 Mio. Abonnenten und wurde durch seine Sendung Bullshit-TV zum Live-Social-Media-Unterhalter fu?r Sky Sport.

Digitale Reichweite – aber wie?
Adidas und GARMIN setzen auf reichweitestarke Influencer. Die DKB u?bertrug die Handball-WM 2017 auf eigenen Kana?len exklusiv via Livestream. Und mit dem Podcast-Boom aus Amerika kommt eine weitere Werbeplattform nach Deutschland. Das Unternehmen Casper wuchs innerhalb von zwei Jahren von 0 auf 100 Mio. € Umsatz mit Hilfe von Podcast-Ads. Die Temple University aus den USA liefert mit brandaktuellen Marktforschungsdaten Insights zu den digitalen Potenzialen durch Fan-Engagement mit Fantasy Sports und Gamification.

Content, eCommerce und eSport auf Erfolgskurs

Content, eCommerce und eSport auf Erfolgskurs

Mit 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der jährliche Branchentreff DIGITAL SPORTS & ENTERTAINMENT am 10. Oktober 2016 in Berlin ein großer Erfolg. In acht Foren diskutierten hochkarätige Referenten von Borussia Dortmund, EA Sports, Intel, Facebook, MAN, Onefootball, Octagon, Mercedes-Benz und zahlreichen anderen Marken über Content, eCommerce und eSport.

Oktober 2016

Es ist selbstverständlich, dass am Kongress auch intensiv unter dem #DSE16 die Social Media Kanäle genutzt wurden. Dank Adobe`s Livefyre schaffte es der Hashtag sogar in die Top 10 der an diesem Tag genutzten Themen Deutschlandweit. „Werbung ist der Preis für die Unternehmen, die keinen Content haben“ - diese plakative Äusserung unterstreicht das Selbstbewusstsein, das Clubs und Content-Anbieter haben. Am DSE wurde nach Wegen der Monetarisierung des Contents gesucht, aber auch rechtliche Fragen dazu diskutiert. 

Einen besonderen Schwerpunkt nahm der eSport ein. Im überfüllten Saal staunten namhafte Marken- und Medienvertreter über die Zuwachsraten bei Spielern und auch dem eSport-Interesse in Europa. 
Die Vortragsreihe startete in der ersten Etage mit einem Beitrag von Moderator Luther zum Thema eSport-Hype im Sponsoring. Grundsätzlich wollte er mit einer aktuellen Bestandsaufnahme der Szene die Fragenzeichen in den Köpfen der rund 80 Zuhörer auflösen. Der Markt wachse ungemein schnell und gerade die Etablierung von Twitch als Streamingplattform sei der Katalysator für die Entwicklung gewesen, auch wenn inzwischen mit Facebook, Youtube und Twitter Konkurrenz heranwachse. Eine Chance für potentielle Investoren, wie sie im Publikum zu Haufe saßen, sei der Influencermarkt im Streamingbereich. 

Das Fazit der Veranstalter: 
Mario Leo, Result Sports: „Der DSE hat sich im Herbst fest im Kalender der Digitalen Industrie in Deutschland etabliert. Mehr als 350 Teilnehmer, spannende und sehr praxisbezogene Vorträge bilden das Fundament. Wir sagen Danke an alle Teilnehmer, Referenten und Partner und freuen uns bereits jetzt auf den Oktober 2017!“ 
Hans-Willy Brockes, ESB Marketing Netzwerk: „Die Entwicklung im digitalen Sport ist so rasant, dass wir für 2017 daran denken die Veranstaltung zweitägig zu machen oder vielleicht muss der Kongress auch halbjährig stattfinden.“